Mid-Winter-Christmas Parties

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IMG_0954Auf der Südhalbkugel sind die Jahrezeiten anders, das ist nichts neues. Weil Weihnachten im Hochsommer weniger Spaß macht, gibt es die Mid-Winter-Christmas Parties im Juli.

Von dem Social-Club bei unseren beiden Arbeitgebern wird jeweils eine Party verantstaltet. Diesmal ging es zuerst von Kathi’s Firma zu den „Races“, dem Addington Raceway. In den VIP Boxen wurde leckeres Buffet gereicht, während immer wieder im halben Stunden Takt die Trabrennen losgingen. Von ca. 6:30 bis 21:00 Uhr gab es dabei auch noch Bier und andere Drinks.

Obwohl wir im letzten Jahr reglich bei den Wetten versagt haben, ging diesmal unsere Taktik: „richtig tippen“ besser auf. Von 8 Tipps haben wir 6 gewonnen und insgesamt ca. $30 eingestrichen. Die Wettagentur TAB macht es zwar recht einfach, sich schnell anzumelden und Geld aufzuladen, das einlösen des Gewinns wird dafür umso schwieriger und langwierig.

Jede noch so kleine Stadt, die etwas auf sich hält, hat einen eigenen Trotting-Club und passende Rennbahn. Während es im Sommer recht schön ist, waren wir froh bei diesen eiskalten Temperaturen in der angenehmen Lounge zu sitzen. Kein Spaß für Pferd und Jockey.

 

Danach ging es zwei Wochen später zu dem Social-Club Event von Andi, Murder Mystery Dinner Theatre. Im Stil der 1960 (Kiwis lieben ihre Theme-parties) waren wir mit mehreren Gruppen dort. Nach einer kurzen Vorstellung welcher Mordfall heute gelöst werden musste, ging es mit der alten Tram eine halbe Stunde durch ein Geisterdorf um den Tatort zu finden, während um uns herum immer wieder Zombies, Mörder, gebrechliche Mütterchen und der Sensemann auftauchen und versuchten, uns zu erschrecken. Es ist ihnen mit einigen auch sehr gut gelungen!

IMG_2800 (1)Zurück in der Scheune gab es dann erstmal etwas zu essen. Währendessen hatten wir die Möglichkeit mit einigen Tatverdächtigen zu sprechen und heraus zu finden, wer der Mörder war, welche Mordwaffe benutzt wurde und was das Tatmotiv gewesen sein könnte. Die Tatverdächtigen mussten auch während der Show noch mehrmals auf die Bühne zum Verhör und nach und nach fügte sich das Puzzle weiter zusammen.

Alles richtig herausgefunden hatte es aber keine Gruppe, sodass die Mörderin entkommen konnte. Ja, es war die dumme blonde Geliebte, die den Direktor im Barber Shop mit einem Elektroschocker nach dem Techtelmächtel wegen ’schlechter Performance‘ umgebacht hatte.

 

 

Alles in allem waren es schöne Mid-Winter-Christmas Parties und da bald werden wir uns um das nächste Fest kümmern.

 

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