Der Jahreswechsel

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Nun wird es mal wieder Zeit euch auf dem Laufenden zu halten. Wir sind über die Feiertage nach Auckland geflogen und haben dort Freunde besucht. Deren sehr schöner Blog könnt ihr unter http://machkiwi.wordpress.com/ ebenfalls verfolgen.

Es fing quasi mit dem Boxing Day an. Nein, kein nationaler Fitness und Hau-drauf-Tag wie sehr anschaulich im Abspann des aktuellen Lifeswap Video zu sehen ist, sondern ein Tag an dem auch noch der letzte Groschen zusammengekrazt wird um von den „diesmal-aber-wirklich“ Rabatten zu profitieren. Alle Neuseeländer going nuts! Letztes Jahr haben wir das Spektakel nicht mitbekommen, da wir zu diesem Zeitraum in Raglan geweilt haben. Diesmal wollten wir uns selbst davon überzeugen, welches Durchhaltevermögen benötigt wird. Um zu bezahlen musste man bei einem Elektrogeschäft mindestens 30 Minuten lang anstehen. Sowas war wirklich verrückt. Vorallem weil es die Rabatte das ganze Wochenende gab und wir schön in aller Ruhe am Sonntag los gingen. GoPro für 20% und Icebreaker bis zu 70% off! 😉

Nach dem Stress haben wir uns einen ruhigen Strandtag bei Muriwai gegönnt. Viele Surfer waren auf ihren Brettern und wir haben noch einen kleinen Spaziergang zu der Tölpelkolonie gemacht. Zwischen August und März nisten dort ungefährt 1.200 Tölpelpaare (Gannets) und es war ganz schön was los dort.

Ebenfalls haben wir 2 Tage „Urlaub vom Urlaub“ auf Waiheke Island gemacht. Eine Insel mit vielen Weingütern, 40 Fährminuten von Auckland entfernt. Es war eine schöne, aber dennoch sehr touristische Insel. Könnte man vielleicht mit Timmendorfer Strand vergleichen. Nicht ganz das Richtige für unseren Geschmack. Zeitweise entfliehen kann man dem ganzen Trubel wenn man sich auf eine kleine Wanderung begibt, davon gibt es zahlreiche zwischen 30 Minuten oder auch 8 Stunden. Auf dem Trig Hill hat man einen schönen Ausblick auf Auckland, durch den obligatorischen Rahmen. Die willkommende Abkühlung gab es dann an einen der vielen Strände. Auf der Insel gibt es quasi nur 2 Buslinien, die jede Stunde verkehren und hoffnungsvoll überfüllt sind, zumindest in der Hauptsaison.

Dann folgte auch schon Silvester. Mit 4×2 Deutschen haben wir gemeinsam gegrillt, getrunken und Spaß gehabt. Schön wars. Wir konnten auf ein aufregendes, spannendes und interessantes Jahr zurückblicken und erhoffen uns das gleiche auch für dieses Jahr. In dem Gästezimmer wo wir waren hing ein schönes Zitat:

Life is not measured by the number of breaths we take,
but by the moments that take our breath away!

Der Vorsatz für 2015 steht damit also schonmal fest: Einfach etwas Erleben. (Neben den sich immer wiederholenden und immer wieder verschoben ist nicht aufgehoben Vorsätzen).

Der Neujahrstag fing dann wieder mit großem Kopfschütteln und Unverständnis an. Zugegeben, wir wären fast in die gleiche Falle „gefahren“. Es ging zum Stand nach Torbay. Aber auch gefühlte Tausend andere hatten die gleiche Idee. Nur sind die mit dem Auto gekommen und standen bestimmt 3-4 Stunden in dem Stau fest. Bei 100 Parkplätzen am Strand dauert es eben etwas, bis der nächste wieder frei wird. Darauf hätte ich ja keine Lust gehabt. Wir sind daher einen Kilometer gelaufen und haben die Zeit am kühlen Wasser genossen. Etwas Spannung gab es dann doch noch: Ein kleiner 1m Hai ist in Strandnähe gesichtet worden und die Wasserwacht hatte einiges zu tun den Hai von den Badegästen fernzuhalten.

OK, man könnte meinen wir haben genug gebrutzelt in den letzten Tagen. Aber es ist doch einfach zu schön! Daher ging es am letzten Tag nochmal nach Piha wo dann endlich die GoPro zum Einsatz kommen konnte.

Vielen Dank an unsere Gastgeber, MC Kiwis für die tolle Zeit! Mal schauen wo es nächstes Silvester hingeht; Sydney, Fiji, Cook Islands?!? 🙂

 

 

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