Dunedin

Eingetragen bei: Ausflüge, Südinsel | 0

Screen Shot 2014-04-04 at 11.25.06 pmAm 16.03. beendeten wir unsere Fahrt durch die Catlins und sind in Dunedin (A) angekommen. Recht kurzfristig haben wir dann noch die Speight´s Brauerei Tour mitgemacht. Ein junger, dynamischer Student, voller Tatendrang und mit viel Liebe zum Produkt, führte uns 60 Minuten durch die Brauerei und berichtete über deren Geschichte. Was mich etwas enttäuscht hat, war die Zutatenliste des NZ Bieres. Es wird Zucker zum Bier gemischt, also nicht gut-deutsch nach dem alten Reinheitsgebot. Das hat uns nicht davon abgehalten, nach der Tour jede Sekunde der zur Verfügung stehenden 30 Minuten für die Verkostung, möglichst gut zu nutzen. Das Distinction Ale schmeckt mir am Besten, das Cider ist wohl die bevorzugte Wahl der Damen. Die Tour können wir also nur empfehlen.

Die Spannweite der Albatrosse beträgt bis zu 3 Meter und sie leben die ersten 5 Jahre auf dem Meer.

Am nächsten Tag ging es zur Albatross Kolonie (B) am Ende der Otago Peninsula. Es ist die weltweit einzige Brutkolonie des Northern Royal Albatross am Festland. Diese beeindruckenden Vögel erreichen eine Spannweite von bis zu 3 Metern. Ich habe mich früher immer gefragt, warum sich dieser Vogel bei der Landung immer sprichwörtlich auf den Schnabel legt (vielleicht kommt die Redewendung ja auch daher). Der Grund ist, dass sie sich nach der Geburt fünf Jahre auf See aufhalten, bis sie dann wieder zu einer Brutstätte zurückkehren, um sich zu paaren. Und wenn man bisher nur gelernt hat auf dem Wasser zu landen, dann fallen die ersten Schritte an Land schonmal etwas tollpatschig aus.

Wir tingelten noch etwas in Dunedin herum, eine überaus schöne Stadt, sahen die „Monuments Men“ (ein wirklich interessanter Film über die Kunstdiebstähle der Nazis) und scheuchten unsere keuchende Nadja die steilste Straße der Welt, der Baldwin Street, hinauf. Aber das war nicht die einzige Bewährungsprobe unseres Autos. Zurück nach Geraldine (E) ging es über zwei Schotterpassstraßen, die wir durch Zufall gefunden hatten. Den Dansey (C) und den Hakataramea Pass (D). Beides nur einfache Schotterstraßen. Nur ein paar mal wurde es knapp mit der Überquerung eines Baches. Aber nur so bekommt man unberührte Natur zu Gesicht. Selbst in der Einöde mitten auf dem Pass, gib es noch einen Shop der Cremes und Honig aus dem eigenen Lavendelgarten herstellt. Einfach toll.

Geraldine
The Catlins